Handmessgeräte zur Faserbruchfeststellung und Streckenverifizierung (1)
Solche Geräte bewegen sich am unteren Ende der Preisskala. Um den "Durchgang" von Licht auf einer Strecke feststellen zu können, ist nur ein einfaches Powermeter notwendig, das den Licht-Empfang erkennt und einen Wert in dBm oder µW anzeigt. Allerdings muss sichergestellt sein, dass der Systemsender aktiv ist.
Einfache Durchgangsmessungen (ohne Systemlichtquelle) erfolgen durch die Anschaltung einer LED- oder Laserlichtquelle (go/no-go) an einem Ende der Strecke und Messung und am anderen mit einem Powermeter. Genaue Einfügedämpfungsmessungen erfolgen mit Dämpfungsmessgeräten, einer Kombination von Lichtquellen und Powermetern.
Eine Alternative stellt eine Rotlichtquelle (VFL) als visuelles Fehlersuchgerät dar, das mit einer Wellenlänge von 635 - 670 nm im sichtbaren (roten) Bereich sendet. Damit können Fasern identifiziert, Brüche und schlechte Spleiße bis zu einer Distanz von 5 - 7 km sichtbar gemacht und Fehler bei Steckverbindungen an Patchkabel festgestellt (Austritt von sichtbarem Rotlicht) werden. Für mehrfaserige Strecken (MT-oder MT-RJ-Stecker) sind spezielle Geräte entwickelt worden (siehe: MT Tracer/F6240)
Anwendungen: