Handmessgeräte zur Faserbruchfeststellung und Streckenverifizierung (2)
Fehlererkennungsgeräte verwenden in der Regel das optische Lichtimpuls-Rückstreuverfahren, um Fehler und Ereignisse entlang einer Strecke zu lokalisieren. Sie sind einfach verwendbar, erfordern keine grossen Investitionen und einige geben auch Aufschluss über die gesamte Streckendämpfung und die optische Rückflussdämpfung (ORL). Die Darstellung erfolgt auf einem Bildschirm oder als Digitalanzeige in Kurvenform oder nummerisch. Daher sind sie auch gut zur vorbeugenden Wartung und für Reparaturen einsetzbar (Beispiel: OFL 200/250/280).
Grundsätzlich beschränkt sich der Betrieb eines Fehlersuchgerätes (z.B. Mikro-OTDR, Kompakt-OTDR) auf Einschalten - Verbinden mit der Strecke - Ablauf der Messung, je nach Spezifikation des Messgerätes. Die Distanz zu den Fehlerorten und Ereignissen wird auf einem Bildschirm grafisch und/oder nummerisch dargestellt. Manche Geräte besitzen auch einen internen Speicher, können die Daten auf Disketten/Speicherkarten auslesen oder zu einem externen Drucker direkt senden.
Für komplexe Streckenmessungen werden spezielle Auswertesoftware-Paket verwendet; z. B. Fiberdoc.
Zur genauen Messung der Streckendämpfung werden Dämpfungsmessgeräte, bestehend aus optischen Lichtquellen und Powermetern eingesetzt. Es kann manuell und automatisch gemessen werden. Siehe auch: Automatische Dämpfungsmessung (Noyes C880) oder Dämpfungs-Messgeräte (OLTS)/(LTS)
Anwendungen :
Siehe auch: Unterschiedliche Messmethoden OTDR-OLTS